Das Jahr 2002 begann für die FFw am 12.01. mit der Jahreshauptversammlung mit den Schwerpunkten Rechenschaftsberichte und Ehrungen.

Ulrich Erbe, Helmut Erbe, Johann Kniesner, Anton Eichler, Michael Erbe, Armin Schweitzer und Norbert Erbe wurden für je 25-jährige Mitgliedschaft geehrt, während Herrn Oswald Jungmann die Ehrung für 50-jährige Mitgliedschaft zukam.

Im Gegensatz zum Vorjahr war das Jahr 2002 für den Feuerwehrverein sehr ereignisreich.

Neben den Ritterspielen, bei denen wir wie auch schon in den vergangenen Jahren mit Männergesangverein und Gymnastikgruppe die Getränkebewirtung am Turnierplatz übernommen hatten, fand am 24.8. ein gemeinsamer Ausflug der beiden Chöre, der Gymnastikgruppe und des Feuerwehrvereins an die Mosel statt.

Am 5. und 6.Oktober richtete zudem die Feuerwehr mit der Gymnastikgruppe die Kirmes 2002 aus.

Auch eine Winterwanderung am 27.12. nach Philippstein stand 2002 auf dem Programm.

Schliesslich waren wir bei insgesamt 6 Veranstaltungen befreundeter Wehren zu Gast, wobei der Verbandstag am 21.7. in Merenberg und das 70-jährige Gründungsfest der FFw Weinbach am 4.8. hervorzuheben sind.

Auch die Einsatzabteilung hatte im Jahr 2002 einiges zu tun.

Zwei kleinere Einsätze waren zu bewältigen, und ingesamt 16 Übungen wurden durchgeführt.

Im Rahmen der Tageseinsatzgruppe waren wir bei weiteren 2 Einsätzen zugegen.

Einer der Höhepunkte war die Alarmübung am 21.6. auf die Burg Freienfels. Dort wurde ein Brand in voller Ausdehnung angenommen, bei dem zusätzlich noch 2 Kinder vermisst wurden.

Auch diese Aufgaben konnten von der FFw Freienfels und 5 weiteren Wehren der Gemeinde Weinbach in hervorragender Manier gemeistert werden.

Anschliessend fand bei wunderschönem Sommerwetter noch ein kleiner Umtunk in der Burg statt, zu dem der Burgverein Freienfels eingeladen hatte. An dieser Stelle herzlichen Dank an alle Verantwortlichen des Burgvereins für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren, besonders dem Vorsitzenden, Bernd Fremdt. Dies gilt besonders im Bezug auf die Ritterspiele, und dem damit verbundenen Brandsicherheitsdienst.

Die Einsatzabteilung besteht derzeit aus 9 Einsatzkräften, die Gesamtübungsstundenzahl belief sich auf 217 Stunden.

Als sehr bedenklich stufe ich den akuten Nachwuchsmangel ein. Denn aus mittlerweile 10 Jahren aktiver Jugendarbeit gingen gerade mal 3 passive Mitglieder hervor. Wenn sich in diesem Bereich nicht grundlegend etwas ändert, wird die Einsatzabteilung der FFw Freienfels auf Dauer nicht mehr zu halten sein.

Das gleiche gilt auch für die Besetzung der Vorstandsämter. Denn  mittlerweile sind wir soweit, dass mehrere Vorständsämter von ein und der selben Person ausgeübt werden. Auf Dauer ist dies ebenfalls ein unhaltbarer Zustand.

Bleibt zu hoffen, dass sich bis zur Jahreshauptversammlung 2004, in der Neuwahlen stattfinden, einige freiwillige finden, die bereit sind mitzuarbeiten. Wenn nicht, werde auch ich persönlich über eine erneute Kanditatur nachdenken müssen.

Hoffen wir alle, dass es nicht soweit kommt, denn noch macht es mir und meinen Kameraden Spass, anderen Leuten zur Hilfe zu eilen, wenn man uns ruft.

Jens Erbe, Jahresrückblick Freienfels 2002