Am 12. Februar übergaben Armin Lehwalder und ich den erwirtschafteten Überschuß des Christbaumstellens, in Form einer Spende, dem Kindergarten in Weinbach. Es ist geplant, diesen Gewinn im nächsten Jahr in unser eigenes Dorf fließen zu lassen. Am selben Abend wurde Herr Lothar Prätorius von Bernd Fremdt in meinem Beisein zum Ehrenmitglied für 25 Jahre Kassierertätigkeit ernannt.

Der größte Teil der von uns geleisteten Arbeit bestand auch im abgelaufenen Jahr (noch) in der Planung sowie Ausführung der Ritterspiele im Mai. Die überwältigende Resonanz hat uns in diesen Bemühungen bestätigt. Auf den schwierigen Versuch, diese Veranstaltung für 1998 zu schmälern, sie jedoch qualitativ aufzuwerten, darf man gespannt sein.

Zwei Tage, am 29. und 30. April 1995, stand unsere Burg diesmal ganz im Banne der Nachfahren von König Artus und seiner Tafelrunde. Wieder einmal bevölkerten tapfere Ritter, edle Damen und wilde Gesellen den Turnierplatz an der Weil, und auch auf der Burg herrschte mittelalterliches Treiben.
Veranstalter der 3. und wohl spektakulärsten "Freienfelser Ritterspiele" waren der Heimat- und Verschönerungsverein, unterstützt von einigen Ortsvereinen, sowie die Freien Gilden, darunter unsere Freunde, die Böhmischen Söldner.

Wer sich in die Zeit der Ritter und des düsteren Mittelalters zurückverstzen wollte, konnte am Samstag und Sonntag den 8. und 9. Mai 1993 zu unserer Burgruine kommen, denn dort veranstaltete der Heimat - und Verschönerungsverein mit den "Freien Gilden", eine Vereinigung von selbständigen Darstellern mittelalterlicher Kultur, die ersten Freienfelser Ritterspiele.