Unser Dorf
Neue Fischtreppe an der Weil fertig gestellt
Nach wenigen Wochen Bauzeit ist die neue Fischtreppe am Kubacher Wehr in der Weil fertig gestellt worden. 260.000 Mark wurden investiert, um den Fischen die freie Wanderung in der Weil ab sofort zu ermöglichen. Dieses bisher unüberwindliche Wehr ermöglicht jetzt vor allem den Äschen sich nach weiter oben zu verbreiten. Bisher- war dieses gerade für diese Fischart eine unüberwindliche Barriere. Das Freienfelser Wehr ist von alleine etwas abgesackt und bildet für Forellen, Äschen und Lachse kein allzu großes Hindernis, so dass der Weg bis Weilmünster-Audenschmiede offen ist. Wir werden dafür sorgen, dass auch die restlichen Wehre in der Weil in absehbarer Zeit umgebaut oder vielleicht auch abgerissen werden.
Stromversorgung
In Freienfels hat die EAM alle Hausanschlüsse auf Erdkabel umgestellt
Zwischen Mitte März und Ende Juli 1997 stellte die Energie-Aktiengesellschaft Mitteldeutschland (EAM) im Weinbacher Ortsteil Freienfels die letzten 50 Hausanschlüsse von Freileitung auf Erdkabel um. Von den Baumaßnahmen waren die Anwohner in folgenden Straßen betroffen: Bergstraße, Brunnenstraße, Am Mühlberg, Im Bangert, Gartenstraße und Weinbacher Straße. Wie ein Sprecher der EAM mitteilt, investierte das Unternehmen in diesen letzten Bauabschnitt rund 325.000 DM. Über 1.300 Meter Ortsnetzkabel und fast ebensoviel Kabel für die Straßenbeleuchtung wurden neu verlegt. Der Plan zeigt den zuletzt verkabelten Bereich in Freienfels.
Das Freienfelser Wiegehäuschen
Das Freienfelser Wiegehäuschen wurde 1925 in der Bergstraße erbaut. Es diente zum Wiegen von Großvieh, wie Kühen und Schweinen. Die Waage, die sich im Wiegehäuschen befand, war bis 1925 in einer Garage der Familie Hardt untergebracht. Diese übernahm dann auch das Wiegehäuschen.
Wer etwas wiegen lassen wollte, bekam ein Wiegekärtchen, auf dem der Name des Besitzers, die Tierart und das festgestellte Gewicht vermerkt war. Der Wiegepreis betrug zuletzt für Schweine und Kleinvieh 1,- DM pro Stück, für Kühe und anderes Großvieh 5,- DM pro Stück. Es kamen hauptsächlich Leute aus dem Dorf und der hiesige Metzger zum Wiegen. Das Wiegehäuschen hatte aber noch eine andere Funktion. Es diente auch als Informationstafel und Plakatwand. 1991 wurde es abgerissen, da das Wiegen nicht mehr rentabel war. Die Waage wurde nach Heckholzhausen verkauft, und die Freienfelser mußten zum Wiegen nach Weinbach fahren.
Beate Hardt
Fußgängersteg am Kubacher Wehr abgerissen
Am 17. März 2021 wurde die Fußgangerbrücke über die Weil unterhalb des Kubacher Wehrs durch die Firma Bördner abgerissen. Als Ersatz für die Brücke sollen Trittsteine in der Weil dienen. Hierfür hatte die Stadt Weilburg 25000 Euro im Haushaltsentwurf für das Jahr 2020 vorgesehen.
Grenzwanderung in Freienfels am 30.12.2000
Durch Einladung der Jagdgenossenschaft Freienfels fand am 30.12.2000 der 2. Teil der Grenzbegehung statt.
Nachdem bereits der 1. Teil im Jahre 1998 unter großer Anteilnahme stattfand, entschloss sich der Jagdvorstand auch die 2. Hälfte der Grenzwanderung durchzuführen.
Treffpunkt zur Begehung war um 10:00 Uhr am ehemaligen Bahnhof.
Nach der Begrüßung durch den Jagdvorsteher wurde um ca. 10:15 Uhr bei strahlendem Sonnenschein und Schnee losmarschiert.
40 Jahre Kreissparkasse in Freienfels
Vor 40 Jahren, das heißt genau am 1. August 1955, wurde die Zweigstelle der Kreissparkasse des Oberlahnkreises in Freienfels eröffnet. Die Leitung wurde dem damaligen Gemeinderechner Rudolf Schmidt übertragen. Ab dem 1. Juni 1967 unterstützte Frau Hedwig Ludwig ihren Vater bei der Wahrnehmung der Kassengeschäfte.
Am 22. Juni 1972 verstarb Rudolf Schmidt und seine Ehefrau Anna Schmidt übernahm die Verantwortung für die hiesige Zahlstelle.
Abbruch eines Verkehrshindernisses
Das alte Wohnhaus, früher "Altschulmeisters" gehörend, dann von der Gemeinde für 3000,- DM gekauft, ein Verkehrshindernis, wurde am 28. u. 29.05.1958 von der Firma Reuter aus Wolfenhausen für 1600,- DM abgerissen. Jeder Kraftfahrer, der gezwungen war, im Dorf bis zur Schule hinaufzufahren, wird mit besonderer Vorsicht in die letzte Kurve eingebogen sein. Hier war äußerste Vorsicht geboten, besonders zur Zeit der Heu- und Getreideernte. Die Straßenbreite betrug bisher nur 3 m, außerdem war die Sicht noch durch ein unmittelbar in der Kurve stehendes Haus verdeckt.